Galerie im Körnerpark

Schierker Str. 8, 12051 Berlin
Tel. +49 (0)30 5682 3939

galerien@kultur-neukoelln.de

Öffnungszeiten: Di–So 10–20 Uhr


U-/S-Bahn: Neukölln und Hermannstraße (U7 / Ring)

So finden Sie uns: Link zum Stadtplandienst

 

Kostenfreie Führungen durch die Ausstellung: Jeden Sonntag, 15 Uhr.

 

Die Galerie im Körnerpark präsentiert seit 1983 national und international renommierte Künstler*innen der Gegenwart. Der langgestreckte Raum der neobarocken Orangerieanlage bietet mit seiner hohen Fensterfront und dem malerischen Ausblick auf den Park einen ganz besonderen Rahmen für alle Sparten der Kunst.  

 

Mit den kostenlosen Konzertreihen Sommer im Park und Salonmusik im Frühjahr und Herbst wird der Körnerpark ganzjährig musikalisch bespielt.

 

 Galerie im Körnerpark (Foto: Simon)

Körnerpark (Foto: Simon)

GRABEN GRABEN

9. April – 29. Mai 2016
Vernissage: 8. April 2016, 18 Uhr

Künstler*innen: Sammy Baloji, Shlomit Bauman, Oliver van den Berg, Roswitha von den Driesch/Jens-Uwe Dyffort, Anna Lena Grau, Sven Kalden, Hendrik Lietmann, Ingeborg Lockemann, Inken Reinert

Als Franz Körner jene Kiesgrube anlegen ließ, die später zum Körnerpark wurde, kamen bei den Grabungen erstaunliche Fundstücke hervor. Wie aber verändern Grabungen, die von wirtschaftlichen Interessen geleitet sind, das Umland?
Das Projekt GRABEN GRABEN stellt künstlerische Positionen vor, die sich mit Transformationen und Deformationen von Landschaften sowie urbanen Veränderungen aufgrund von Rohstoffgewinnung und -verwertung beschäftigen. Die Ausstellung betrachtet dieses globale Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Einige Arbeiten sind dokumentarisch-investigativ oder haben eine erzählerische Herangehensweise. Andere sind von visuellen Eindrücken inspiriert, die Landschafts-transformationen und Stadtbildveränderungen hervorrufen.
Auch lokale Phänomene spielen neben globalen Zusammenhängen eine Rolle, Mikro- und Makroebenen kommen zur Sprache. Dieses diagonale „Durchgraben“ eines Themenfelds nimmt die Tätigkeiten in den Blick, die jene Transformation von Oberflächen erzeugen; die Tätigkeiten können physischer oder gedanklicher Natur sein.
Entsprechend unterschiedlich sind die in der Ausstellung vertretenen Medien: Videoinstallation, Soundarbeit, Mapping, Zeichnung, Plastik.

Das Projekt wird unterstützt von der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.

 Sven Kalden
Graben (Füllhorn I / I I ), 2011/13