Galerie im Körnerpark

Schierker Str. 8, 12051 Berlin
Tel. +49 (0)30 5682 3939

galerien@kultur-neukoelln.de

Öffnungszeiten: Mo–So 10–20 Uhr


U-/S-Bahn: Neukölln und Hermannstraße (U7, U8 / Ringbahn)

So finden Sie uns: Link zum Stadtplandienst

 

Kostenfreie Führungen durch die Ausstellung: jeden Sonntag, 15 Uhr.

 

Die Galerie im Körnerpark präsentiert seit 1983 national und international renommierte Künstler*innen der Gegenwart. Der langgestreckte Raum der neobarocken Orangerieanlage bietet mit seiner hohen Fensterfront und dem malerischen Ausblick auf den Park einen ganz besonderen Rahmen für alle Sparten der Kunst.  

 

Mit den kostenlosen Konzertreihen Sommer im Park und Salonmusik im Frühjahr und Herbst wird der Körnerpark ganzjährig musikalisch bespielt.

 

Galerie im Körnerpark, Ausstellung "Art & Anthropology", 2016 (Foto: Mia Kuch)

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Das Leben ist anderswo

05.06.2012 (10:00) - 22.07.2012 (20:00)

Vernissage: Sonntag, 3. Juni 2012, 12 Uhr

Künstler/innen:
Oreet Ashery (IL/GB), Mariana Castillo Deball (MX/DE), Chan Sook Choi (KR/DE), Kaspars Goba (LV), Nilbar Güres (TR), Bodil Furu (NO), Mathilde ter Heijne (NL/DE), J&K (Janne Schäfer, DE; Kristine Agergaard, DK), Nadin Reschke (DE), Maya Schweizer (FR/DE)
Kuratorin: Dorothee Bienert

Die Ausstellung nimmt das 275-jährige Bestehen des Böhmischen Dorfes 2012 zum Anlass, über die Potenziale von kultureller und religiöser Vielfalt für die Zukunft der Einwanderungsgesellschaft zu sprechen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Produktivität kultureller Pluralität ist die Wahrung des Menschenrechts der Glaubens- und Gewissensfreiheit. Heute ist zwar viel von Meinungsfreiheit die Rede, aber die Bedeutung von Glaubensfreiheit als Grundrecht eines jeden Menschen wird oft ignoriert.
Die von Dorothee Bienert konzipierte Ausstellung, deren Titel sich auf den gleichnamigen Roman von Milan Kundera bezieht, stellt Arbeiten von Künstlern vor, die sich in Berlin wie an anderen Orten der Welt kritisch mit den Themenfeldern Glaubensfreiheit, Diversität und Toleranz auseinandersetzen. In ihren Installationen, Fotografien und Videos untersuchen die Künstler Konfliktpotentiale globaler Migration, reflektieren die Auseinandersetzung junger Menschen mit Glaubens- und Gewissensfragen und entwickeln spielerisch Modelle für ein besseres Leben anderswo, die dazu anregen, die Realität aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
 

Nilbar Güres, Abzweigung, aus der Serie TrabZONE, 2010

Nilbar Güres, Abzweigung, aus der Serie TrabZONE, 2010