Galerie im Körnerpark

Schierker Str. 8, 12051 Berlin
Tel. +49 (0)30 5682 3939

galerien@kultur-neukoelln.de

Öffnungszeiten: Mo–So 10–20 Uhr

 

U-/S-Bahn: Neukölln und Hermannstraße (U7, U8 / Ringbahn)

So finden Sie uns: Link zum Stadtplandienst

 
 

Die Galerie im Körnerpark präsentiert seit 1983 national und international renommierte Künstler*innen der Gegenwart. Der langgestreckte Raum der neobarocken Orangerieanlage bietet mit seiner hohen Fensterfront und dem malerischen Ausblick auf den Park einen ganz besonderen Rahmen für alle Sparten der Kunst.  

 

Mit den kostenlosen Konzertreihen Sommer im Park und Salonmusik im Frühjahr und Herbst wird der Körnerpark ganzjährig musikalisch bespielt.

 

   

 _____________________________________________________________

Gut zu wissen: Bis Ende des Jahres erscheint die Galerie im neuen (stromsparenden) Licht

Mit dem Vorhaben "Umstellung der Beleuchtung auf LED - Galerie im Körnerpark" werden alte Leuchten gegen energieeffiziente LEDs ausgetauscht. Durch die stromsparenden Leuchtmittel werden zukünftig Kosten gesenkt und ein Beitrag zur Entlastung der Umwelt geleistet. Gefördert wird die Umstellung:

1) durch das Programm "Nationale Klimaschutzinitiative" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages (Förderkennzeichen 03K02931, Laufzeit: 01.06.2016-31.08.20179). Weitere Informationen siehe Reiter Kontakt.

2) im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (Förderkennzeichen 1175-B2-K, Laufzeit: 20.02.2017-15.11.2017)

"Art & Anthropology", 2016 (Foto: Mia Kuch)

"GRABEN GRABEN", 2016 (Foto: Nihad Nino Pušija)

 

 

Reframing Worlds

4. November 2017 bis 21. Januar 2018
Eröffnung: Freitag, 3 November 2017, 18 Uhr

Kuratoren: Oliver Baurhenn, Dorothee Bienert, Marisa Maza, Antje Weitzel, Jole Wielcke, Moira Zoitl

Die Ausstellung betrachtet das Verhältnis von Geschlecht und Mobilität während der Hochphase des europäischen Kolonialismus aus einer dezidiert postkolonial und feministischen Sicht.
Ausgangspunkt des Projekts sind diejenigen Frauen, die vom Zeitgeist beeinflusst Forschungsreisen für sich als Herausfor-derung angenommen haben, aber in der dominanten Geschichtsschreibung bisher nur wenig Aufmerksamkeit erhalten haben, wie beispielsweise Mary Kingsley, Ida Pfeiffer, Florence Baker oder auch Emily Ruete alias Sayyida Salme Prinzessin von Oman und Sansibar. Es geht nicht nur darum, die Rolle der Forscherinnen, jenseits einer nostalgisch-romantischen Verklärung von Einzel-Heldinnen wie sie in den Populärmedien oftmals vorherrscht, aufzuzeigen und die Leerstellen der Geschichtsschreibung sichtbar zu machen. Ein Anliegen des Projekts ist vielmehr auch nach der Art des Wissens zu fragen, das im Kontext dieser kolonialen Unternehmungen produziert und in Europa verbreitet worden ist. Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen, die sich in ihren recherchebasierten Arbeiten mit historischen Dokumenten, kolonialer Geschichte, Genderforschung und künstlerischer Wissens-produktion auseinandersetzen.

Projektrealisation in Kooperation mit der nGbK, Berlin