Galerie im Saalbau

Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin
Tel. +49 (0)30 90239 3772

galerien@kultur-neukoelln.de

Öffnungszeiten: Di – So 10 – 20 Uhr

 

U-Bahn: Karl-Marx-Straße (U7)

So finden Sie uns: Link zum Stadtplandienst

 

Die Galerie im Saalbau versteht sich als „Galerie vor Ort“. Jedes Jahr werden durch eine unabhängige Fachjury drei von sechs Ausstellungen explizit an Neuköllner Künstlerinnen und Künstler vergeben. Mit diesem Auswahlverfahren will der Fachbereich Kultur Kunstschaffende des eigenen Bezirks fördern und der Öffentlichkeit die Vielfalt an künstlerischen Ansätzen in Neukölln präsentieren.
Als weiteren Schwerpunkt werden Ausstellungen gezeigt, die gesellschaftspolitisch bedeutende Themen – meist mit Bezug zum Leben und zur Gesellschaftsstruktur Neuköllns – aufgreifen und mit künstlerischen Ausdrucksformen neu beleuchten.

Galerie im Saalbau, "Barbara Caveng - heimisch"

Ingo Gerken – Das Maß der Dinge

Laufzeit der Ausstellung: 1. April – 11. Juni 2017
Eröffnung: Freitag, 31. März 2017, 18 Uhr

Der in Neukölln lebende Künstler Ingo Gerken (*1971) greift mit seinen minimalistischen und humorvollen Arbeiten in vorgegebene Ordnungsmuster ein. In seinen Rauminstallationen formt Gerken alltägliche Gebrauchsgegenstände um und weist ihnen neue Funktionen zu. Durch Reduktion und Ergänzung wird sowohl das künstlerische Potential als auch die Nutzungsqualität der Objekte neu arrangiert und ausgelotet.
Für die Ausstellung in der Galerie im Saalbau hat er den Künstler Florian Neufeldt (*1976) eingeladen, gemeinsam ein Projekt zu entwickeln, das auf die Räume Bezug nimmt.

 

links: Ingo Gerken / Shelf in Shelf, 2010
Metallregal, gefaltete Regalböden

rechts: Florian Neufeldt / Selbstgespräch (schwarzer Tisch), 2013 gefaltetes Tischgestell

Alice Baillaud – En passant

Laufzeit der Ausstellung: 15. Juni - 27. August 2017
Eröffnung: Freitag, 14. Juni 2017, 18 Uhr

Die Arbeiten der in Frankreich geborenen Künstlerin Alice Baillaud (*1975) bewegen sich zwischen Traum und Realität und handeln von Themen wie Natur, Unterbewusstsein, Vergangenheit, Sehnsucht und Einsamkeit. Gezeigt werden vor allem Glaskästen, mit mehreren, hintereinander gestaffelten Ebenen. Diese traumähnlichen Schattenbilder zeigen romantische Landschaften und rätselhafte Interieurs. Mit Hilfe von Licht und Schatten gehen ausdrucksvolle Stimmungen von den magischen Miniaturwelten aus. Wie bei „Alice hinter den Spiegeln“ von Lewis Carroll möchten die Betrachtenden auch hier erforschen, welche Welt sich dahinter verbirgt. Es ist eine Reise zu sich selbst, eine Suche nach Sinn und Verbundenheit mit der Welt.
 

Alice Baillaut, Traumschachtel