Museum Neukölln

Alt-Britz 81, 12359 Berlin
Tel. +49(30) 627 277 727

info@museum-neukoelln.de


Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr

U-Bahn: Parchimer Allee (U7)
Bus: M44 und M46 bis Fulhamer Allee
So finden Sie uns: Link zum Stadtplandienst 


Das Museum Neukölln ist eines der profiliertesten regionalgeschichtlichen Museen Berlins. Es wurde 1987 mit dem Museumspreis des Europarates ausgezeichnet. Mit seiner ständigen Ausstellung 99 x Neukölln bietet es einen lebendigen, interaktiven Einstieg in die Geschichte und Gegenwart des Bezirks Neukölln. Daneben finden Wechselausstellungen statt, die sich mit verschiedenen Aspekten der Stadtteilkultur und -geschichte befassen. Die Ausstellungen werden durch Begleitveranstaltungen ergänzt, die Geschichte, Kultur und Gegenwart aus lokaler und globaler Perspektive beleuchten. Ein weiterer Schwerpunkt der Museumsarbeit ist die dialogorientierte Wissensvermittlung, die durch den Geschichtsspeicher, Führungen und Projekte der kulturellen Bildung erfolgt.

 

Direkt zur Website des Museums Neukölln »

Dauerausstellungsraum. Foto: Friedhelm Hoffmann

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Ammar Al-Beik: Lost Images Berlin / Damaskus

13. Januar bis 16. April 2017

Der Künstler Ammar Al-Beik ist ein rastloser Bildersucher. In seiner Serie „Lost Images“ zeigt er Fotografien, die er zum größten Teil auf dem Flohmarkt seiner Heimatstadt Damaskus gefunden hat. Er konfrontiert diese Bildwelten einer vergangenen Epoche mit autobiografischen Motiven und – als neuestem Element der Serie – mit Fotografien aus der Sammlung des Museums Neukölln. Daraus entsteht eine Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Menschen der Stadt Berlin, die er als Zufluchtsort vor Krieg und Terror gewählt hat. Aus einer Ferne, die uns aber oft ganz nah erscheint, künden seine künstlerischen Arbeiten vom Mythos der Unverletzlichkeit und dem unvermeidlichen Verlust der Unschuld.

The visual artist and filmmaker Ammar al-Beik is a constant seeker for pictures. In his series „Lost Images“ he shows photographies, that he discovered at the local flea market in Damascus. He confronts these visual worlds from long gone times with autobiographical motives and - as a recent new element of the series – with photographies from the collection of the Neukoelln Museum. In this way he deals with the history and the people of Berlin, the city, that he has chosen as refuge from war and terror. From a distance, that often seems very near, his artworks reflect the myth of invulnerability and the inevitable loss of innocence.

Zur Ausstellung ist ein Begleitmagazin erschienen.

 Ammar Al-Beik: Eve, 2008