Sonderheft 650 Jahre Rixdorf-Neukölln
Warum ist eigentlich der Name „Rixdorf“ geändert worden? Was verbirgt sich hinter der „Richardsburg“ und wo gab es am Ende der 20er Jahre politische Gewalt?
Diese – und viele weitere Fragen – werden in der vom Verein für die Geschichte Berlins herausgegebenen Jubiläumsschrift „650 Jahre Rixdorf-Neukölln“ beantwortet.
Der Schwerpunkt der Beiträge liegt auf der Entwicklung des Bezirks in den letzten 150 Jahren – als aus dem kleinen Rixdorf mit etwa 8000 Einwohnern innerhalb weniger Jahre explosionsartig die Großstadt Neukölln mit über 240.000
Menschen wurde.
Die Themen spiegeln wichtige Aspekte dieses radikalen Wandels wider: Was ist im 19. Jahrhundert aus dem ursprünglichen Weberdorf geworden, welche Rolle spielten zwei für das moderne Neukölln zentrale Persönlichkeiten:
der Stadtbaumeister Reinhold Kiehl und der Unternehmer Franz Körner?
- Weitere Themen sind u.a.: die Lage der Neuköllner Zwangsarbeiter bis 1945 am Beispiel ihrer medizinischen Versorgung, die neuere Stadtentwicklung,
Fragen religiöser Vielfalt und die Form früherer Stadtjubiläen.
Ca. 80 Seiten, 5,- €
Verein für die Geschichte Berlins, gegr. 1865 www.diegeschichteberlins.de
