Internationale Woche der Menschenrechte: Pro memoria
Seit 2002 wird im Bezirk Neukölln auf Initiative des Museums Neukölln eine Internationale Woche der Menschenrechte unter dem Motto PRO MEMORIA durchgeführt. Am 10. Dezember 1948 verkündeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
Auch heute, mehr als 60 Jahre danach, werden diese immer noch in vielen Teilen der Erde bedroht, permanent verletzt oder völlig außer Kraft gesetzt. Vor diesem Hintergrund hat das Museum Neukölln eine Veranstaltungsreihe entwickelt, die jeweils Anfang Dezember durchgeführt wird. Der Ansatzpunkt für das Gedenken an Verfolgung, Krieg und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist das Erinnern an die Zukunft.
In Neukölln leben Menschen aus mehr als 160 Nationen, viele von ihnen kommen aus Bürgerkriegsregionen und waren gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.
Das Museum Neukölln möchte mit dieser Reihe dazu beitragen, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft generationsübergreifend miteinander ins Gespräch kommen.
